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Nikon D800 gewinnen

Bedingungen:
Laufzeit bis zum offiziellen Erscheinungstermin der neuen Nikon D800, mindestens jedoch bis zum 30.4.2012. Maximal eine Teilnahme pro Haushalt. Der Gewinner wird zwecks Übermittlung der Adresse nach Ablauf des Gewinnspiels benachrichtigt.
Alle Teilnehmer erhalten per Email automatisch eine Nachricht, sobald die Kamera erscheint + ggf. andere wichtige Informationen über die Nikon D800.
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Nikon D800

Nikon D800 und D800E – Nachfolger der Nikon D700

Das Kleinbildformat 36 mal 24 Millimeter bietet 36,3 Megapixel

Nikon D800 und D800E

Das neue Spitzenmodell von Nikon: D800

Mit 36 Megapixel setzt Nikon mit der neuen D800 neue Maßstäbe auf dem Markt. Extra für sie ließ Nikon von spezialisierten Firmen einen CMOS Sensor im altbekannten Kleinbildformat von 36 mal 24 Millimeter mit einer physikalischen Auflösung von 36,3 Megapixel, entwickeln. Die Rechnung ist ganz einfach, 36 Millimeter entsprechen 7.360 Pixel, 24 Millimeter 4.912 Pixel, das Produkt ergibt die Anzahl der Bildpunkte. Nikon hält hiermit den bisherigen Rekord an digitaler Auflösung. Die neue Nikon D800 hebt sich damit durch die dreifache Auflösung von ihrem Vorgängermodell Nikon D700 ab, die jedoch mit 12 Megapixels eine geringere, Jedoch lichtempfindlichere Auflösung hat und somit schneller ist. Das neue Modell ist daher nicht etwa der Nachfolger der Nikon D700, sondern eine neue Kamera, die speziell für die Aufnahme kleinster Details mit einer immensen Vergrößerungsmöglichkeit geschaffen wurde.

Trotz hoher Auflösung ist die Nikon D800 erstaunlich schnell

Bei der großen Datenmenge, mit der die Nikon D800 arbeitet, besteht dennoch eine erstaunliche Wiederholfrequenz. Vier Bilder pro Sekunde sind bei höchster Auflösung möglich. Wie allgemein üblich erhöht sich auch hier die Anzahl der möglichen Bilder pro Sekunde bei einer einstellbaren Verringerung der Auflösung. Im Videomodus sind bis zu 60 Bilder pro Sekunde (frames per second – fps) möglich.

Früher glänzte Leica mit Schlitzverschlüssen mit Belichtungszeiten von bis zu 1/8000 Sekunde, womit Aufnahmen von sich sehr schnell bewegenden Objekten möglich waren. Die Nikon D800 kann bis zu derselben Belichtungszeit sowohl manuell als auch automatisch mit ihrem mechanischen Verschluss arbeiten und steht somit auch im Rahmen der Aufnahme schneller Objekte an vorderster Front.

Die Nikon D800 ist ausgesprochen handlich

Der Multifunktionsgriff, wie der als Zusatzausstattung erhältliche Batteriehandgriff MB-D12 auch bezeichnet wird, erhöht nicht nur wegen der zusätzlichen Stromquellen die Akkulaufzeit, sondern das Gerät wird dadurch auch handlicher und angenehmer zu bedienen. Der integrierte Auslöser erlaubt wegen des ergonomischen Griffs und seiner ausgesprochenen Handlichkeit schnelle Aufnahmen, der Auslöser ist immer da, wenn er gebraucht wird.

Ein besonders hoher Bereich der „Filmempfindlichkeit“

Entsprechend der für analoge Aufnahmen üblichen Angabe von ISO Werten bezüglich der Filmempfindlichkeit werden auch für digitale Kameras ISO Werte angegeben. Die Nikon D800 ist automatisch für einen ISO-Bereich von ISO 100 bis ISO 6.400 einstellbar, manuell sogar von ISO 50 bis ISO 25.600. Somit sind Aufnahmen zwar nicht in völliger Dunkelheit möglich, aber ein wenig Licht reicht aus. Im unteren ISO Bereich wurden ISO 50 erreicht, bei der Nikon D700 waren es zum Vergleich lediglich ISO 200 automatisch und ISO 100 manuell. Natürlich nimmt auch bei dieser Kamera mit steigenden ISO Werten das Bildrauschen zu, aber selbst bei ISO 25.600 wird noch immer eine akzeptable Bildqualität erreicht, was schon von der Nikon D700 her bekannt ist.

Verschiedene Grafikformate und hohe Digitalisierung

Die Bildaufzeichnung ist in den Formaten JPEG, TIFF, dem Nikon eigenen Rohdatenformat RAW und auch im QuickTime-Movie Format möglich. Der CMOS Sensor wird auf 12 Kanälen gelesen, das Bildsignal mit 14 Bit digitalisiert und die Datenverarbeitung erfolgt wie bereits bei der Nikon D700 in dem leistungsstarken Expeed-Prozessor mit 16 Bit. Nikon legt Wert auf die Tatsache, dass somit extrem feine Tonwertabstufungen mit einer natürlich wirkenden Farbdarstellung erreicht werden, wobei der Reichtum an Details und der Dynamikumfang keine Wünsche offen lässt.

Wie bereits beim Vorgängermodell Nikon D700, verfügt auch der Autofokus der D800 über 51 einzelne Messfelder. Elf der 15 Kreuzsensoren haben eine Lichtempfindlichkeit bis zu einer sagenhaften Lichtstärke von F8. Ein Teleobjektiv mit einer Brennweite von 600 mm und einer Lichtempfindlichkeit von F4 mit einem Zweifachkonverter wird demnach durch den leistungsstarken Autofokus in vollem Umfang unterstützt. Neu ist der 91.000 Pixel RGB Belichtungsmesser. Dieser unterstützt bei der Jagd nach Motiven den kontinuierlichen Autofokus und auch einen automatischen Weißabgleich. Wird der optische Sucher verwendet, ist damit eine Gesichtserkennung möglich.

Videoaufnahmen in hoher Qualität

Neu gegenüber der Nikon D700 ist die Möglichkeit, Videoaufnahmen zu erstellen. Bei der Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel können 30, 25 oder 24 Bilder pro Sekunde gewählt werden, bei einer geringeren Auflösung sogar bis zu 60 Bilder pro Sekunde. Ein Kopfhöreranschluss sowie ein Eingang für ein Stereomikrofon sind genauso vorhanden wie eine manuelle Tonaussteuerung. Das unkomprimierte Bildsignal kann ausgegeben werden, womit mit den geeigneten Zusatzgeräten unbegrenzte Videoaufnahmen möglich sind. In diesem Fall erfolgt keine interne Aufzeichnung in der Nikon D800. Die maximale Aufnahmelänge beträgt bei interner Speicherung 29 Minuten und 59 Sekunden.

Gewicht und Speichermöglichkeit

Mit Akku und SD Speicherkarte, jedoch ohne Objektiv wiegt die Nikon D800 genau ein Kilogramm und ist somit knapp 100 Gramm leichter als die Nikon D700.

Es gibt zwei Plätze für Speicherkarten, ein SD-Kartenfach und einen CompactFlash-Steckplatz. Es ist möglich, beide Kartenarten zugleich zu benutzen. Dabei kann die Kamera so eingestellt werden, dass die beiden Karten nacheinander gefüllt werden oder aber parallel als Sicherungskopie.

Fazit:
Die neue Nikon D800 ist ein solider Begleiter für Aufnahmen höchster Qualität. Der Preis von etwa 2.900 Euro ist bei der Fülle der gebotenen Möglichkeiten angemessen. Die Kamera ist für Einzelbilder wie für Videoaufnahmen ebenso geeignet und bietet in beiden Segmenten alles das, was der engagierte Fotograf und Video-Filmer erwarten kann.

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15 Kommentare

  1. Danke für die Informationen. Ich freue mich auch schon riesig auf die neue D800. Wäre doch dumm von Nikon, wenn die das Weihnachtsgeschäft 2011 nicht mitnehmen würden. Wobei wohl die wenigsten eine so teure Kamera geschenkt bekommen :-)

  2. Stimmt es, dass die Nikon D800 nun erst nächstes Jahr erscheint? Ich warte nun schon seit Monaten sehnsüchtigst darauf. Kann man die D800 ggf. günstiger im Ausland kaufen, wenn sie denn nun endlich mal erscheint?

  3. Seit über einem Jahr Gerüchte und angebliche News, Bilder und techn. Daten, passiert ist nichts. Ich glaube auch nicht an einen 36 MP-Sensor. Canon rudert zurück auf 18 MP und Nikon soll 36 MP bringen, welche Objektive sollen diese Auflösung bringen?

  4. Wer bitte benötigt 36 Megapixel ? Der Pressefotograf sicherlich nicht, der Studiofotograf auch nicht. Was sollen 36 Mio. Pixel für Sinn machen ? Riesige Dateien erfordern neue, schnellere Rechner ! Welches Objektiv kann 36 Mio. Pixel umsetzen ? Ich kanns noch nicht glauben. Spektakuläre Neuerungen feheln, finde ich. Ich sehe keinen Grund mir eine D800 anzuschaffen, sie bring nicht wirklich Mehrgewinn im Fach, wenn man solide ausgerüstet ist. Interessanter wäre eine Kamera die automatische Belichtungskorrekturen bietet und uns Fotografen die unbezahlte Nacharbeit erspart.Nichts desto trotz – Good luck NIKON

  5. 36 Megapixel ist wohl etwas überzogen :-)
    Da die neue Nikon D4 “nur” 16 MP hat, wird die D800 wohl kaum darüber liegen.
    Ich schätze, dass sie genau soviel MP bekommt, oder knapp darunter liegt.

  6. Hallo zusammen.
    Damals brachte Nikon die D3 raus. dann wartete man über ein Jahr bis jeder Profi die D3 hatte und brachte dann die D700 raus, die exakt den gleichen Chip hatte wie die D3. Die D700 ist im Grunde eine D3 ohne Hochformatauslöser und mit etwas geringerer Serienbidgeschwindigkeit.
    Die Veröffentlichungsreihenfolge war wichtig. Alle Profis haben jippi geschrien, die D3 gekauft und ein Jahr später geflucht, weil die D700 auch absolut gereicht hätte aber viel billiger war. Mit der D700 griff man dann nach den ambitionierten Amateuren, denen die D3 bislang zu teuer war.

    Nun kommt also die D4 raus. Rechnet damit, dass Nikon es ganz genau so machen wird wie damals. Erstmal alle Profis, die das Ding brauchen die D4 kaufen lassen, dann ein absolut identisches Produkt in günstigerem Gehäuse als D800 auf den Markt werfen. Rechnet nicht vor dem Jahreswechsel 12/13 mit der D800. und wenn ihr wissen wollt, was sie kann: Im Datenblatt der D4 steht es, reduziert einfach nur die Serienbildgeschwindigkeit um 4 oder 5 Bilder/s.

    • Hallo Thorsten,

      ich denke auch, dass 36 MP niemand braucht – und für mich wäre diese Datenmenge eher etwas, was mich vom Kauf der D800 abhalten würde. 24 MP könnte sein, Sony lebt es ja mit Kameras unter 1000 € vor…

      Am wahrscheinlichsten halte ich aber auch – wie Thorsten -, dass Nikon die übliche Politik beibehält und dass irgendwann ab Mitte 2012 die D800 als abgespeckte D4 erscheint, mit exakt dem gleichen Sensor aber reduzierten Features und reduzierter Geschwindigkeit.

      Eine extrem hochauflösende Vollformatkamera in einem kleineren Gehäuse als die D4 könnten nur Studiofotografen oder Leute gebrauchen, die statische Objekte mit Stativ aufnehmen. Ich bin eher im Bereich Reportage tätig und nehme bewegt Objekte auf.

      Hoffentlich bleibt die D800 im Preislich akzeptablen Rahmen, d. h. ein Einführungspreis von 2400 bis 2700 Euro wäre für mich gut tragbar. Jenseits der 3000 Euro würde ich wohl zunächst nicht upgraden.

      Ich selbst habe derzeit eine D300s und eine D700 und bin, bis auf die nicht mehr ganz zeitgemäße Auflösung, zufrieden. Für Reportage sind beide als Ergänzung ideal und ich spare mir hier viele Objektivwechsel.

      Die Auflösung der D300s und der D700 stört mich interessanter Weise weniger im Fotoalltag als in der Diskussion mit Canon- und Sony-Usern, die auf die aktuelle Auflösung der beiden Nikons herabschauen.
      Schade, dass der Megapixel-Wahn obsiegt. Sony tut hier einiges, um die Ansprüche nach oben zu schrauben.
      Sehen wir mal, wie es kommt. Nikon hat die User schon immer überrascht. Auch als sehr spät die D200 als Nachfolger für die hochbetagte D100 rauskam. Vielleicht machen sie ja wirklich etwas, womit niemand rechnet.

      Ich selbst hätte jedoch am liebsten eine D800 mit dem Chip der D4. Das käme meinen Bildern entgegen und die Auflösung würde mir reichen.

      Grüße
      Tobias

  7. Franz - Josef Peltzer 1. Februar 2012 um 12:01 Antworten

    Neue Nikon wird am 6.2.2012 vorgestellt, info von Webseite Audiophil aachen, Model ???? könnte doch nun endlich die neue D 800 sein.

  8. Für 36MP ist der Chip zu klein. Sollte die Kamera tatsächlich so viele Pixel haben, wird es abends ohne Blitz nicht gehen. Irgendwo gibt es halt physikalische Grenzen.
    Wenn die Kamera im low-light Bereich alleridngs nur Duchschnitt ist, was hat sie dann noch, weswegen man den Preis bezahlen sollte (ausser, man hat den Schrank voll Nikon Objektive) ?
    Dann doch eher Canon 5D Mark III.
    Bin schon mal gespannt, wie die Blogs erweitert werden, wenn sich morgen rausstellt, daß die Kamera nicht im Februar kommt. Dann aber GAAANZ sicher im April. Hat der Freund des Vaters meiner Tante gesagt.Das schwört er !

  9. @Johannes Minter
    “…wird es abends ohne Blitz nicht gehen. Irgendwo gibt es halt physikalische Grenzen.”
    die lassen sich bestimmt was (neues?) einfallen!
    glaubst wohl nicht im ernst, dass sie im low light bereich nicht gut sein wird!wenn diverse tests dies zeigen kauft die d800 denke ich keiner…

  10. Hallo,
    mich würde interessieren, ob man mit der D800 auch “alte Nikkor-Objekive ” von der Nikkon F3 (ohne Autofokus) verwenden kann. Ist die Qualität der Full HD Videos gleich z.B einer Panasonic HD700 Videokamera ?

    Danke
    martl

  11. Ach, was für ein Unsinn von Nikon! Megapixelwahn. An mein Phase one P25 wird das Ding kommen, und wer braucht einen Popup flash

  12. Zum Thema Auflösung: Die effektive Pixeldichte (und damit deren Größe auf dem Sensor) ist vergleichbar mit der der D7000. Das lässt im Endeffekt darauf schließen, dass ein (FX-) Objektiv, das an der D7000 gute Leistung bezüglich des Auflösungsvermögens zeigt, dies auch an der D800 tun wird. Im Bezug auf die ISO-Leistung sehe ich die hohe Auflösung da eher kritisch, schließlich war die D700 gerade deswegen für viele Interessant. Wie die Leistung tatsächlich sein wird, wird sich ja bald zeigen und es wird mit Sicherheit, wie bei der D7000, wieder zwei Lager geben – das eine wird sie in den Himmel loben, das andere sich die D700 zurück wünschen.

    @martl: Was erwartest du für eine Antwort? Kein Mensch hat bisher unabhängige und aussagefähige Testergebnisse, da wirst du dich wohl noch gedulden müssen.

  13. Wo will Nikon hin? An wen richtet sich die D800? Von der Auflösung her an Mittelformatfotografen, ok.
    Aber brauchen die einen Pop-up-Blitz?
    Oder vielleicht doch an die mit Recht begeisterten D700-Besitzer, die sich einen Nachfolger für das mittlerweile in die Jahre gekommene Liebchen suchen? Aber brauchen die einen 36 Megapix ?
    Kaum, die suchen eine Kamera, die Top ist bei Available Light und im Alltag rattenschnell und präzise arbeitet.
    Und was soll der pop-Up Blitz an der D800E, die sich offenbar hauptsächlich an Profi-/Studiofotografen richtet?
    Ich verstehe es nicht, ich verstehe Nikon nicht.

  14. Richard Baumgartner 16. April 2012 um 12:23 Antworten

    Hauteinsatzbereich für den Pop-Up-Blitz ist das kabellose Fernsteuern von anderen Systemblitzen via i-TTL, ohne gleich teure Pocketwizards oder Infrarotcontroller einsetzen zu müssen!

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